Lehrersprüche
Herr Kaiser (Kunst): Er hat jedem pauschal 2 Stunden frei gegeben, weil er keine Lust auf Schüler hatte, die den Unterricht stören. Da sollten sie lieber gleich blau machen. Ich erinnere mich auch noch an die Abifahrt anch München. Wir haben abends in unserm Zimmer immer Karten gespielt und dabei einen heiden Lärm verursacht, worauf hin man uns androhte, des Hotels verwiesen zu werden. Herr Kaiser wollte für Ruhe sorgen ud gesellte sich am nächsten Abend zu uns. Es wurde daraufhin noch lauter...;-)
Frau Dargatz (Englisch): Weil ich keine große Leuchte war, hat sie mich auch gleich aus ihrem Gedächtnis gestrichen. Meine Glanzstunde hatte ich, als ich irgendeinen Lückentext von "Supertramp" als einzige ausfüllen konnte... Hat mir in meinem Leben auch nicht weiter geholfen...
Frau Balali (Erdkunde): "Mein Name ist Balali! Mein Mann ist Perser!" Und dann immer der Hinweis, wie man den Namen zu betonen habe. Schließlich hieße ja auch die Wüste "Sa-ha-ra" und nicht "Saharaaaa", denn das hieße ja "Koffer". Und dann konnte man ja anhand ihrer Firsur feststellen, welcher Wochentag war, weil sie einmal in der Woche zum Frisör ging. Nett war auch, dass sie uns immer dann, wenn wir ein neues Land durchsprachen eine (Blaupausen-)Kopie mit Strichen und Punkten ausgab. Wir sollten dann zu Hause die passenden Flüsse und Städtenamen raussuchen, die aber nie mit denen auf ihrer eigenen Karte übereinstimmten. Ich bin mir nicht sicher, wer es war, aber ich glaube XXX hat ihr mal das Original gemopst und für alle kopiert. Nun mußte sie selbst Hausaufgaben machen und schon wieder gab es Abweichungen... ;-)
Herr Steven (Chemie): "Die Janina brennt!!" Und schon mußte jemand aufspringen und die Janina retten, in dem er den Feuerlöscher ergriff und nach allen Regeln der Kunst zumindest scheinbar in Betrieb nahm. Was mit "Setzen sechs!" gemeint war, kann sich jeder vorstellen ;-) Und das Unvergessliche "Druck erzeugt Gegendruck"
Herr Felke (Physik): "Wie kann ein Elektronikfachhandel Heinrich-Hertz-Gymnasium nur mit "z" schreiben. Die sollten es doch eigentlich besser wissen..."
Herr Fauck (Mathematik): Herr Fauck nominierte den Schüler, der die beste Arbeit geschrieben hatte, immer dadurch, dass er ihm die Plastiktüte schenkte, in der Herr Fauck die Klassenarbeit mitgebracht hatte.
Herr Glaser (Englisch): Kurze Haare langer Verstand, lange Haare...was er damit wohl meinte?
Wißt Ihr noch, Steven (Chemie) gut gelaunt: An der Tür stehend, mit dem Schlüssel klappernd, strahlend: „Schschschönen guten Morgen!!! Oliver Nash meldet sich, sobald wir sitzen: „Wie war das Surfen am Wochenende?“ Steven nimmt sich Zeit mit der Antwort und geht damit wissentlich und wohlwollend auf den offensichtlichen Versuch ein, den bedrohlichen Teil der Chemiestunde so lange wie möglich hinauszuschieben. Nach etwa zehn Minuten seine erste Frage: “Was bedeutet „Thekentheorie“?“ Nervöses Schweigen, panisches Zischen durch die Bänke: „Weißt du`s?“ „Was soll das denn bitte sein?!“ „Welche Scheißtheorie?“ Heike raunt mir zu: „ Ich glaube, das ist jetzt nicht so schlimm.“ Steven gibt strahlend selbst die Antwort: „Fakten auf den Tisch!“ Erleichterung allerorts. Hie und da Gelächter, der Geräuschpegel steigt an. Er läßt uns eine Zeitlang gewähren, dann trifft es uns – in jeder Hinsicht unvorbereitet: „ Zettel raus, Test!!!“ Wir halten dies kurz noch für einen weiteren Witz, doch er erklärt nur: „Druck erzeugt Gegendruck!“ Den Test korrigiert er dann vor unseren Augen mit Rotstift (etwa zehn Sekunden pro Test) und dem anfangs gemurmelten, dann anschwellenden Kommentar: „Das ist alles sechs, alles sechs! Unfaßbar, wo doch heute jeder Affe mit mittlerer Intelligenz und mittlerem Fleiß an einer deutschen Schule nicht durchs Abitur fallen kann!“
Und nun Steven (Chemie) schlecht gelaunt: Ein bißchen zu spät und an der Tür kaum vernehmbar: „Machen wir schnell heute, machen wir schnell heute.“ Wie ein Raubtier bewegt er sich durch die Reihen. Währenddessen spricht er erneut mit dieser konstant leisen und sicheres Unheil verkündenden Stimme: „Gliederung raus, Gliederung raus.“ Hektisches Papierrascheln erfüllt den Raum. Dann, das Unvermeidliche. „Anja, wo sind wir letztes Mal stehengeblieben?“ Ich versuche es mit Phantasie und Kampfgeist, von Satz zu Satz mutiger werdend, da er mich nicht unterbricht. Die Antwort ist jedoch lediglich: „Heike?“ Heike rutscht schon die ganze Zeit auf ihrem Stuhl herum und verfällt nun, da das Schlimmste eingetreten ist, auf die kindliche Strategie, den Schwerpunkt auf ihre Ehrlichkeit zu legen. Sie ruft verzweifelt: „Ich weiß es wirklich nicht!!“ Steven legt eine kurze Pause ein, in der er zu überlegen scheint, ob er sich bereits in der Endphase befindet. Er entscheidet sich knapp dafür, mit Uta die Reihe fortzusetzen. Uta hat Zeit. Sie stützt ihr Kinn auf und schüttelt langsam und unmißverständlich mit dem Kopf. Steven, nun leicht hastig klingend: „Anja Müller?“ Diese wird aggressiv. „Woher soll ich das denn wissen?!!!“ Er ist jetzt kurz vorm Platzen. „Carolina?“ Und Carolina schweigt. Sie schweigt so unerbittlich und endgültig, daß Steven begreift, daß er nun am Ende angekommen ist. Am Ende der Reihe der fünf Mädchen, von denen er schon vorher gewußt hat, dass sie ihm keine fachlich relevanten Antworten geben würden, am Ende seiner Geduld, am Ende der Fahnenstange. Er explodiert. „Das ist alles sechs, Leute, alles sechs!!!!!! Da nützt es euch auch nichts, wenn ihr gute Noten in den Laberfächern habt! Frauen sind eben alle Faktenflaschen, alle Faktenflaschen!“ Und, als leiser Protest aus der Jungenriege von rechts kommt, abwinkend: „Meine Freundin auch.“ Gelächter kommt auf. Doch Steven ist noch nicht fertig. „ Frauen können übrigens auch nicht kochen! Denn Kochen ist reine Chemie.“ Andrea meldet sich. „Können wir bitte das Fenster schließen, es ist kalt.“ Steven: „Wieso, Frauen können gar nicht frieren, die haben 30% mehr Fettgewebe als Männer. Wenn einer von den Jungs frieren würde, dafür hätte ich Verständnis.“ Nach einer kurzen Pause, gutmütig: „ Na gut, Juliane, meinetwegen, mach du das Fenster zu. Also weiter: „Was bedeutet Mikro?“ Anja Müller meldet sich. Steven: „Was ist?! Mußt du aufs Klo?“
to be continued...